Nachtaufnahmen Knauthain Februar 2021

Was macht man im Corona-Lockdown. Man fotografiert bei sich Zuhause vor Ort. Diesmal Nachtaufnahmen aus dem Knauthainer Park. Fotografier wurde mit Ilford Delta 400. Da ich durch einen Denkfehler die Belichtung verhauen habe, wurde der Film auf 3200 ISO gepuscht.

Kamera: Nikon f55, Objektiv: Sigma Compact Hyperzoom 28 – 200 mm, Film: Ilford Delta 400, Entwickler: Kodak D-76 Stammlösung 3200 ISO Pushentwicklung

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© 2021 Markus Klingler, Weiterverwendung der Fotos nur nach Zustimmung

Ausflug zur Kirchruine Wachau Februar 2021

Hier einige Bilder zur neugotischen Kirchruine Wachau vom Februar 2021. Die 1865-1867 erbaute Kirche wurde im 2. Weltkrieg zerbombt [1]. Zuvor war ich noch in Keesschen Park Markkleeberg. Aufgenommen wurde das ganze auf Ilford Delta 400, meinen ersten Flachkristallfilm.

Kamera: Nikon f55, Objektiv: Sigma Compact Hyperzoom 28 – 200 mm, Film: Ilford Delta 400, Entwickler: Kodak D-76 Stammlösung 1 min. Kipp

Hindertür
Steine
Kuppel des Altarraums
innen
Fenster
Hintertür
Haupteingang
hohe Fenster
kaputte Lampe
Denkmal
Denkmal
Mauerblümchen
Palmenhaus Keesscher Park
Adlertor Keesscher Park
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Palmenhaus Keesscher Park
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© 2021 Markus Klingler, Weiterverwendung der Fotos nur nach Zustimmung

Quellen:

[1] Wikipedia, Wachau (Markkleeberg) https://de.wikipedia.org/wiki/Wachau_(Markkleeberg)↗️ zuletzt aufgerufen am 05.06.2021

Markleeberger See und Agra-Park Februar 2021

Ein paar Fotos von einem kleinen Ausflug zum Markkleeberger See und zum Agra-Park in unserer Nähe. Diesmal habe ich das erste Mal eine Patrone verschossen, die ich zuvor mit Meterware wieder aufgefüllt habe. Als Filmlader nutze ich diesen 3D gedruckten: https://www.thingiverse.com/thing:4551262 ↗️

Kamera: Lomography Konstruktor 50 mm lens, Film: Agfaphoto APX 400 (Meterware), Entwickler: Adox Rodinal 1+75 16°C 1 min. Kipp

Markkleeberger See mit Schilf
Markkleeberger See
Markkleeberger See mit Gestrüpp
Kuh mit Kalb
Historischer Wagen
Strommast
Strommast
Agra-Park Teich mit Tempel
Agra-Park Teich
Agrabrücke von unten
Agra-Wehr
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Winterfotos Knauthain Corona-Lockdown Februar 2021

Ein paar Bilder vom Wintereinbruch mit Eis und Schnee und auch ein paar Bilder von Anfang Februar, als es noch gar nicht geschneit hatte.

Kamera: Nikon F55, Objektive: Sigma Compact Hyperzoom 28 – 200 mm und AF-S NIKKOR 50mm f/1.8G, Film: Agfaphoto APX 400, Entwickler Adox Adonal 1+75, Entwicklungstemperatur 16°C

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Heilstätten Beelitz Oktober 2020

Dies sind einige Bilder von einem Ausflug zu den Beelitzer Heilstätten Ende Oktober 2020. Die Fotos aus den Innenbereichen stammen von 2 regulären Führungen, die ich mitgemacht habe.

Vielen Dank an BAUM & ZEIT in Beelitz Heilstätten (https://baumundzeit.de/ ↗️️) für die Erlaubnis die Fotos zu veröffentlichen.

Kamera: Nikon F55, Objektiv: Sigma Compact Hyperzoom 28 – 300 mm, Film: Agfaphoto APX 400, Entwickler: Adox Adonal 1+75 16°C

Pilze
Alte Chirurgie
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Alte Chirurgie
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© 2021 Markus Klingler, Weiterverwendung der Fotos nur nach Zustimmung

Redscale-Film selbstgemacht

Aus einen zweiten Film, den ich aus einer Einwegkamera entnommen habe, habe ich einen Redscale-Film gemacht.

Ein Redscale-Film ist einfach ein Farbfilm, welcher durch die Rückseite belichtet wird. Dazu muss man den Film verkehrt herum einspulen. Dies geht ganz einfach, wenn man eine leere Filmpatrone hat, bei der noch ein Stück Filmrest herausschaut. Man klebt die Enden einfach wie im Bild zusammen und spult das ganze im Dunkeln unter der Bettdecke (oder in einen dunklen Raum oder einen Wechselsack) von der einen in die andere Patrone.

Ich habe anschließend den Film an der Originalpatrone abgeschnitten und andersherum wieder angeklebt. Es sollte dabei geschaut werden, das es fest genug geklebt ist, damit motorisierte Kameras den nicht abreißen. Anschließend habe ich den Film wieder zurückgespult und die Filmlasche zurechtgeschnitten.

Ich habe den Film in meiner Canon Prima 5 Kompaktkamera verschossen. Da diese eine DX-Kodierung benötigt, wurde schnell ein DX-Edikett aus Alufolie, Isolierband und ein Stück Papier (Notizzettel) gebastelt. Die DX-Codes können hier eingesehen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/DX-Kodierung ↗️. Folgendes Bild zeigt die Abmessungen des DX-Ediketts:

Als Wulst vom Deckel, ist die Wulst des Deckels der Filmpatrone gemeint. Das Etikett wird dann unterhalb des Patronenmauls geklebt. Das heißt, auf die Seite mit der Einkerbung:

Da meine Kamera nur die ISO-Zahl ausließt, wurde auch nur die ISO-Zahl kodiert. Für Redscale-Filme empfiehlt sich die Halbierung oder Viertelung der ursprünglichen ISO-Zahl. Mein Originalfilm hatte ursprünglich 400 ISO, als Redscale habe ich ihn in 100 ISO belichtet.

Die ältesten Bilder sind von Januar dieses Jahres. Des Weiteren sind Bilder vom Wörlitzer Park und dem Pestfest am Torhaus Döliz auf dem Film.

Noch eine Warnung: Wenn man einen solchen selbstgemachten Redscale-Film ins Großlabor gibt, kann es passieren, dass das Klebeband in der Maschine reist.

Kamera: Canon Prima 5, Film: Color Print Film for single use cameras Process C-41 400CN 27 EXP. (keine Marke), Entwickler: Compard Digibase C-41 Mini Kit für 500ml ↗️

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© 2020 Markus Klingler, Weiterverwendung der Fotos nur nach Zustimmung

Die Dirkon Lochkamera

Fotos sind weiter unten.

Ich habe mal wieder eine Lochkamera gebaut. Diesmal eine Dirkon aus Pappe, bei der man sich den Bastelbogen aus dem Internet herunterladen und ausdrucken kann: https://www.pinhole.cz/downloads/dirkon_en.pdf ↗️. Die Dirkon wurde zuerst im Jahre 1979 in der tschechischen Zeitschrift „ABC mladých techniků a přírodovědců“ (Ein ABC für junge Techniker und Naturwissenschaftler) veröffentlicht[1]. Sie belichtet Kleinbildfilm, der von einer Patrone in die Andere umgespult wird (ein Zurückspulen ist leider nicht möglich). Zum Weiterspulen des Films dient übrigens eine Büroklammer. Das Loch wurde schon wie bei meiner ersten Lochkamera mit Alufolie hergestellt.

Ich habe meine Kamera aus den Pappen von den Rückseiten von Schreibblöcken gebaut. Dafür wurde der Bastelbogen zunächst aufgeklebt und alle Teile nach dem Trocknen ausgeschnitten. Zusammengeklebt habe ich die Kamera mit Heißkleber. Lichtdicht wurde das Ganze mit Isolierband und Gaffatape. Getestet wurde diese Lichtdichtigkeit mit einer Taschenlampe im Dunkeln.

Kamera ohne Rückwand
Kamera mit Rückwand

Als Testfilm habe ich einen APX100 von Agfaphoto verschossen. Die Ergebnisse sind leider nicht so gut geworden, teilweise habe ich die Brennweite bzw. Bildweite unterschätzt. Es ist halt nicht so einfach ohne Sucher oder Display. Aber die Kamera funktioniert.

Kamera: Dirkon Pinhole Camera, Film: Agfaphoto APX 100, Entwickler: Kodak D76 1+2

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© 2020 Markus Klingler, Weiterverwendung der Fotos nur nach Zustimmung

Quellen:

[1]: David Balihar, DIRKON – THE PAPER CAMERA, Url: https://www.pinhole.cz/en/pinholecameras/dirkon_01.html ↗️, Zuletzt aufgerufen am 13.08.2020

Schloss Windischleuba Oktober 2019

Diese Fotos sind während meiner Erstsemesterfahrt nach Windischleuba entstanden. (Ich habe vor kurzem mein Masterstudium angefangen). Das alte Schloss bietet einen schönen alten Flair und einige gute Fotomotive innen wie außen.

Da dieses Wochenende der Himmel bedeckt war, wurden die meisten Fotos zur Sicherheit auf einem Stativ gemacht. Die Nachtfotos sind etwas unterbelichtet, sodass der Kontrast in GIMP etwas angepasst wurde, soweit dies noch möglich war.

Wetter: bedeckt mit Schauern, Film AgfaFoto APX 400, Kamera: Canon Prima 5, Entwickler: Adonal 1+50

Allee im Park
Im Schlosspark
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© 2019 Markus Klingler, Weiterverwendung der Fotos nur nach Zustimmung

Leipziger Innenstadt September 2019

Einige meiner ersten Fotos, nachdem ich den Film im dm gekauft habe.

Film: AgfaFoto APX 100, Kamera: Canon Prima 5, Wetter: Sonnig, Entwickler: Adonal 1+50, Entwicklungszeit 10 min

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© 2019 Markus Klingler, Weiterverwendung der Fotos nur nach Zustimmung

Die Kleinbild Lochkamera

Fotos gibt es weiter unten.

Wenn man schon einmal mit der Filmfotografie anfängt, möchte man auch mal die Lochkamerafotografie ausprobieren. Außerdem bin ich ein Bastler, der gerne etwas selber baut.

So ist diese Lochkamera an einem Nachmittag entstanden. Sie besteht aus einem kleinen schwarzen Plastikgehäuse aus der lokalen Conradfiliale (Link zum Artikel auf Conrad.de: https://www.conrad.de/de/p/strapubox-2028-modul-gehaeuse-85-x-50-x-29-abs-schwarz-1-st-521981.html ↗️) sowie einer gebrauchten und einer neuen unbelichteten Filmpatrone und schwarzen Isoband um die Konstruktion lichtdicht zu machen.

Warum eigentlich Kleinbild und nicht Mittelformat? Ganz einfach. Zur Zeit besitze ich nur einen Scanner für Kleinbildfilme. Und Dunkelkammerequipment für analoge Abzüge besitze ich auch noch nicht. Um dennoch einigermaßen scharfe Bilder zu erhalten, musste das Loch besonders klein gestochen bzw. die Alufolie nur mit der Nadel angestubst werden. Dafür wahren meherere Versuche nötig.

Das folgende Bild zeigt den prinzipiellen Aufbau der Kamera:

Der Blendendurchmesser wurde mit dem Filmscanner bestimmt. Aus dem Blendendurchmesser von 0,1 mm und der Bildweite von 20 mm ergab sich eine Blende von ca. f/200. Die Belichtungszeit betrug somit mehrere Minuten. Dazu wurde die Kamera mit doppelseitigen Klebeband auf ein Stativ geklebt. Zur Belichtungsmessung wurde eine Androidapp verwendet. Da mein Smartphone nicht sehr genau misst, sind einige Bilder über- und unterbelichtet.

Die Kamera musste zur Entnahme der Filme wieder vollständig zerlegt werden, und natürlich habe ich vergessen, ein Foto von der zusammen gebauten Kamera zu machen. Allerdings kann ich hier das Gehäuse ohne die Filmpatronen zeigen:

Der schwarze Fleck ist schwarze Farbe um Reflektionen zu vermeiden

Hier nun die Fotos aus der Lochkamera:

Es wurde ein APX 100 Film verwendet. Das Filmkorn ist recht gut zu sehen, was auf den verwendeten Entwickler und das Nachtschärfen mit GIMP zurückzuführen ist.

Aufnahmedatum: Oktober 2019, Entwickler: Adonal 1+50, Entwicklungszeit: 10 min, Wetter: bedeckt

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